| sidirinka | Datum: Mittwoch, 04.01.2012, 15:43 | Mitteilung # 1 |

Mittelungen: 36
Name: Irina
| Wenn Tiere nur sprechen könnten, würden sie Ihnen viel über menschliche Grausamkeit, Gleichgültigkeit und Verrat erzählen...Leider sprechen sie nicht..
Obdachlose Tiere sind aktuell ein großes Problem, nicht nur in Donezk, sondern in der ganzen Ukraine. Im Jahr 2009 hat die Stadt den Quarantäneplatz „Tiere in der Stadt“ gegründet, um dieses Problem zu lösen. Dieser Quarantäneplatz kann ca. 400 Hunde aufnehmen. Normalerweise werden dort viel mehr Hunde zu sehr schlechten Bedingungen gehalten. Die Hunde sitzen in kleinen schmutzigen Käfigen und werden fast gar nicht gefüttert. Sie frieren im Winter und sterben langsam und qualvoll. Oft zerfleischen die großen, starken Hunde sie kleinen und sogar Welpen. Niemand kümmert sich darum. Viele von den Hunden werden eingeschläfert.
Wir, die Volontäre des Quarantäneplatz „Tiere in der Stadt“ und das Tierheim „PIF“ haben gemeinsame Ziele:
1. Für die obdachlosen Hunde bessere Bedingungen zu schaffen. Medizinische Verpflegung, sowie Sterilisation der Tiere. 2. Vermittlung der obdachlosen Hunde.
Das größte Problem des Quarantäneplatzes „Tiere in der Stadt“, ist die ständige ungenügende finanzielle Unterstützung seitens der Stadt. Es fehlt uns an Geld für Futter, Medikamente, Reparatur der Zwinger für die Hunde.
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| sidirinka | Datum: Mittwoch, 04.01.2012, 15:43 | Mitteilung # 2 |

Mittelungen: 36
Name: Irina
| 1) Auf dem Quarantäneplatzgelände befinden sich Gehegen zweier Typen: Neue aus Stein (40 davon wurden vor 1,5 Monaten eingeführt zur Entlastung alter überfüllter Gehegen) und alte (65 Holzgehegen in sehr schlechtem Zustand mit minderwertigen Böden, was ihre Reinigung erschwert, weswegen es im Sommer zur Ausbreitung der Flöhe kommt). In den Gehegen sind Spalte zwischen Dielen, weswegen es in den kalten Jahreszeiten zu Zugluft und zu Nässe kommt. Im Moment ist Stroh angekauft, um die Gehegen wärmer zu machen. Zur Lösung dieses Problems sind auch regelmäßige Strohlieferungen notwendig.
2) Das Quarantäneplatzgelände ist nicht gut ausgestattet. Um den neuen Teil gibt es keinen Zaun. Das Gelände ist nicht vollständig asphaltiert, was auch dessen Reinigung verhindert. Außerdem entsteht übermäßige Feuchte. Zwischen den Gehegen ist dann Matsch aus Schlamm und Wasser.
3) Es fehlen stationäre Futterkästen. Die, die vor zwei Jahren gekauft und aufgestellt wurden, sind kaputt gegangen und wurden demontiert. Jetzt werden die Tiere wie früher aus Näpfen gefüttert, was dazu führt, dass schwächere Tiere im Kampf um den Napf verlieren und manche von ihnen an Unterernährung sterben. Außerdem gehen die Näpfe auch schnell kaputt und müssen sehr oft neu gekauft werden.
4) Aufgrund der Erweiterung des Quarantäneplatzes und der Zunahme der Zahl dort lebender Hunde gibt es keine Möglichkeit hochwertiges Futter in ausreichenden Mengen bereitzustellen. Das Problem wurde provisorisch gelöst mit Hilfe der Stiftung „Entwicklung der Ukraine“ durch Ankauf vom Trockenfutter für die Quarantäneplatzhunde.
5) Der Quarantäneplatzhunde wird nicht ausreichend finanziert, damit die Tiere ausreichend medizinisch versorgt sind. Es mangelt an medizinischem Personal. Es gibt nur zwei Tierärzte und keine Arzthelfer. Es gibt keinen stationären Bereich. Kranke Hunde können nicht vermittelt werden, aber es gibt auch keine Möglichkeit, sie zu behandeln.
6) Es gibt keinen Spezialisten, der das Agressivitätsniveau der Hunde einstufen könnte und der den Hunden helfen könnte, mit dem Streß fertig zu werden, den sie beim Abfangen bekommen.
7) Die Situation mit Einschläferung der Hunde ist sehr instabil. Solange es freie Gehegen gibt, ist das Problem nicht besonders akut. Aber sobald es knapp mit dem Platz wird, werden Hunde eingeschläfert.
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